Statuten

Hier kannst du die Statuten des Tauchclubs Vienna Divers nachlesen.

Statuten

Tauchclub Vienna Divers

Statuten

 

§1 Name, Sitz und Tätigkeit

  1. Der Verein führt den Namen "Tauchclub Vienna Divers".
  2. Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit über ganz Österreich sowie auf das europäische und außereuropäische Ausland.
  3. Der Verein strebt die Mitgliedschaft in anderen Organisationen (z.B Dachverbänden) an.

 

§2 Zweck

Der ideelle Verein, dessen Zweck nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt die Aus-, Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet des Tauchsportes und dessen gemeinschaftliche Ausübung für Mitglieder aus dem In- und Ausland.

 

§3 Mittel zur Verwirklichung des Vereinszweckes

Der Vereinszweck soll durch folgende ideelle und materielle Mittel erreicht werden:

  1. Als ideelle Mittel dienen:
  1. Pflege des Tauchsports
  2. allgemeine körperliche Ertüchtigung
  3. Durchführung von Wettkämpfen und Teilnahme an diesen, Sportfesten und anderen sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen
  4. Tauchfahrten im in und Ausland, Ausflüge, Wanderungen und gesellige Zusammenkünfte
  5. Herausgabe von Zeitschriften und anderen der Verbreitung des Sports dienenden Schriften
  6. Einrichtung einer Bibliothek und Videothek
  7. Erteilung von Unterricht, vereinsorientierte Aus- und Fortbildung
  8. Erwerb von gemeinsamer Ausrüstung
  9. Erwerb bzw. Errichtung einer vereinseigenen Tauchbasis
  10. Kooperationen mit anderen Tauchvereinen und Tauchbasen

 

  1. Die erforderlichen materiellen Mittel werden aufgebracht durch
    1. Einschreibegebühren / Beitrittsgebühren
    2. Beiträge der Mitglieder
    3. Ausflugsgebühren
    4. Lagergebühren
    5. Geld- und Sachspenden
    6. Flohmärkte und Basare
    7. Warenabgabe (Buffet für Getränke und Speisen, Verkauf von Sportutensilien)
    8. Subventionen und sonstige Beihilfen öffentlicher und/oder privater Institutionen
    9. Veranstaltungen
    10. Werbung jeglicher Art (einschl. Bandenwerbung)
    11. Sponsoring (mit Werbetätigkeit des Vereines bzw. seiner Mitglieder)
    12. Erteilung von Unterricht; Abhaltung von Kursen
    13. Erbschaften, Vermächtnisse und Schenkungen
    14. Verleih von Equipment und Flaschenfüllungen

 


 

§4 Mitgliedschaft

  1. Mitglieder können physische und juristische Personen ohne Unterschied werden. Sie gliedern sich, in provisorische, ordentliche, außerordentliche, zeitlimitierte und Ehrenmitglieder.
    1. Provisorische Mitglieder befinden sich in einem Probejahr und werden nach Ablauf desselben automatisch ordentliche Mitglieder.
    2. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.
    3. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.
    4. Zeitlimitierte Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit nur für einen bestimmten Zweck auf eine bestimmte Zeit in Anspruch nehmen (Gäste).
    5. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.

 

§5 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Über die Aufnahme von provisorischen, ordentlichen, außerordentlichen und zeitlimitierten Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
  2. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.
  3. Ein Eintritt in den Verein beginnt mit einer provisorischen Mitgliedschaft, welche nach einem Probejahr endet und automatisch in eine ordentliche Mitgliedschaft übergeht. Davon ausgenommen sind die Gründungsmitglieder, deren ordentliche Mitgliedschaft ab dem Zeitpunkt des Zahlungseingangs der Einschreibegebühr beginnt.
  4. Zeitlimitierte Mitglieder erwerben kurzfristig die Mitgliedschaft für den bei Abschluss festgelegten Zeitraum (i.d.Regel ein Kalendertag).

 

§6 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, freiwilligen Austritt oder Ausschluss.
  2. Innerhalb des Probejahres kann die provisorische Mitgliedschaft sowohl seitens des Mitgliedes als auch des Vereins jederzeit und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Bereits einbezahlte Einschreibungsgebühren und Mitgliedsbeiträge werden nicht refundiert.
  3. Die zeitlimitierte Mitgliedschaft endet automatisch nach Ablauf des bei Abschluss festgelegten Zeitraumes (i.d. Regel ein Kalendertag).
  4. Der freiwillige Austritt von außerordentlichen und ordentlichen Mitgliedern ist jeweils zum Ende eines Kalenderjahres zulässig und erfolgt durch schriftliche Anzeige an den Vorstand. Diese muss mindestens 1 Monat vor dem Austrittstermin zugegangen sein; erfolgt sie später, ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich. Zum Zeitpunkt des Austritts dürfen keine Schulden an den Verein bestehen (z.B. ausständige Mitgliedsbeiträge) ansonsten wird die Kündigung unwirksam.
  5. Der Ausschluss eines außerordentlichen oder ordentlichen Mitgliedes kann vom Vorstand nur aus wichtigen Gründen mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen werden. Wichtige Gründe sind insbesondere:
    1. grobes Vergehen gegen das Statut und Beschlüsse der Vereinsorgane
    2. unehrenhaftes und anstößiges Benehmen inner- oder außerhalb des Vereines
    3. Rückstand bei der Zahlung der Mitgliedsbeiträge trotz schriftlicher Mahnung
  6. Gegen den Ausschluss ist innerhalb eines Monats nach Zustellung der schriftlichen Mitteilung die Berufung an die nächste Generalversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen. Gegen den Beschluss der Generalversammlung ist ein vereinsinternes Rechtsmittel nicht zulässig.
  7. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in Abs. 5 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden. Gegen diesen Beschluss ist ein vereinsinternes Rechtsmittel nicht zulässig.
  8. Das Mitglied hat bis zum Ende der Mitgliedschaft die festgesetzten Beiträge zu entrichten sowie den Mitgliedsausweis und sonstige vom Verein zur Verfügung gestellte Utensilien (Schlüssel zu Vereinsgrundstücken, Sportgeräte, Kleidung, Abzeichen, etc.) zurückzustellen.

 


 

§7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Jedes Mitglied ist berechtigt aber nicht verpflichtet, für die Dauer seiner Mitgliedschaft zu den in diesem Statut oder von den Vereinsorganen festgelegten Bedingungen an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und seine Einrichtungen zu benutzen.
  2. Stimmrecht und aktives sowie passives Wahlrecht in der Generalversammlung richten sich nach § 9 Abs. 5.
  3. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach besten Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, was Ansehen und Zweck des Vereines schädigt. Sie haben dieses Statut sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten und sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühren, Mitglieds- und Spartenbeiträge verpflichtet.
  4. Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.
  5. Mindestens ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.
  6. Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
  7. Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

 

§8 Vereinsorgane

  1. Organe des Vereines sind:
    1. die Generalversammlung (§§9 und 10)
    2. der Vorstand (§§ 11 bis 13)
    3. die Rechnungsprüfer (§14) und
    4. das Schiedsgericht (§15)

 

  1. Die Funktionsperiode der Organe nach Abs. 1 lit. b, c, beträgt fünf Jahre, sie dauert jedenfalls bis zur Wahl der neuen Organe. Die Wiederwahl ist möglich.

 

§9 Generalversammlung

  1. Die ordentliche Generalversammlung findet einmal im Jahr statt.
  2. Eine außerordentliche Generalversammlung ist vom Vorstand innerhalb von vier Wochen einzuberufen
    1. auf Beschluss des Vorstandes
    2. auf Beschluss der ordentlichen Generalversammlung
    3. auf schriftlichen und begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel aller stimmberechtigten Mitglieder (§ 5 Abs 2 VerG), d) auf Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs 5 VerG).
  3. Zu allen Generalversammlungen hat der Vorstand sämtliche Mitglieder mindestens zwei Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung elektronisch (z.B. per E-Mail) bzw. in Ausnahmefällen schriftlich einzuladen.
  4. Anträge an die Generalversammlung sind mindestens eine Woche vorher beim Vorstand schriftlich und von mindestens fünf stimmberechtigten Mitgliedern unterschrieben einzureichen. Ordnungsgemäß eingebrachte Anträge müssen in Beratung genommen werden.
  5. Bei der Generalversammlung sind sämtliche Mitglieder teilnahmeberechtigt.
    Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht haben nur folgende Mitglieder:
    1. ordentliche und außerordentliche Mitglieder, die am 1. Jänner des Jahres, in dem die Generalversammlung stattfindet, das 14. Lebensjahr vollendet und ihren Mitgliedsbeitrag ordnungsgemäß entrichtet haben.
    2. Ehrenmitglieder, die am 1. Jänner des Jahres, in dem die Generalversammlung stattfindet, das 14. Lebensjahr vollendet haben.

Jedes Mitglied hat nur eine Stimme; das Stimmrecht ist persönlich auszuüben. Für die Funktionen eines Präsidenten, Finanzreferenten, Schriftführers und deren Stellvertreter ist Volljährigkeit erforderlich.

  1. Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß geladen wurden und mehr als die Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Ist die Generalversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, findet eine halbe Stunde später eine Generalversammlung mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.
  2. Zu einem Beschluss der Generalversammlung ist, soweit in diesem Statut nichts anderes bestimmt ist, die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Eine Änderung dieses Statuts bedarf einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
  3. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident oder sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, führt das an Lebensjahren älteste anwesende Mitglied den Vorsitz.

 

§10 Aufgaben der Generalversammlung

  1. Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
    1. Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung des Rechnungsprüfers
    2. Eventuelle Beschlussfassung über die Erstellung des Voranschlags
    3. Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer
    4. Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft
    5. Entscheidung über Berufungen gegen Ausschlüsse von der Mitgliedschaft
    6. Beschlussfassungen über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins
    7. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen
    8. Entlastung des Vorstandes
    9. Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge für provisorische, ordentliche, außerordentliche und zeitlimitierte Mitglieder
  1. Die Generalversammlung ist befugt, Angelegenheiten gem. lit. d dem Vorstand zu übertragen.

 

§11 Der Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus folgenden fünf Personen:
    1. Präsident und Vizepräsident
    2. Finanzreferent (Kassier) und sein Stellvertreter
    3. Schriftführer
  2. Der Vorstand, der von der Generalversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächsten Generalversammlung einzuholen ist.
  3. Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt fünf Jahre, eine Wiederwahl ist möglich. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
  4. Der Vorstand wird vom Präsidenten, bei Verhinderung vom Stellvertreter/von der Stellvertreterin schriftlich oder mündlich einberufen.
  5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte anwesend ist.
  6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
  7. Den Vorsitz führt der Präsident/die Präsidentin.
  8. Außer durch Tod oder Ablauf der Funktionsperiode (Abs.3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs.9) und Rücktritt (Abs.10).
  9. Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder entheben.
  10. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs.2) eines Nachfolgers wirksam.

 

§12 Aufgaben des Vorstandes

  1. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes i.d.g.F. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
    1. Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis
    2. Erstellung des Jahresvoranschlages, sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses
    3. Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen §9 Abs.1 und Abs.2 lit. a dieser Statuten
    4. Information der Mitglieder über Vereinstätigkeit, die Gebarung des Vereines und den geprüften Rechnungsabschluss
    5. Verwaltung des Vereinsvermögens
    6. Aufnahme, Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern
    7. Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereines
    8. Veranstaltungen zu organisieren und anzuzeigen
    9. Änderungen der Statuten anzuzeigen
    10. Der Vorstand hat in berechtigten Einzelfällen die Möglichkeit, den Mitgliedsbeitrag teilweise bzw. zur Gänze zu erlassen.

 

§13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vereinsmitglieder

  1. Die Mitglieder des Vorstandes sind dem Verein gegenüber verpflichtet, bei ihrer Tätigkeit die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Vereinsorgans anzuwenden.
  2. Dem Präsident, im Verhinderungsfalle seinem Stellvertreter, obliegt die Vertretung des Vereines, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und Dritten sowie die Vorsitzführung in der Generalversammlung und im Vorstand.
  3. Schriftstücke, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind vom Präsident und einem weiteren stimmberechtigten volljährigen Vorstandsmitglied, in vermögensrechtlichen Angelegenheiten vom Präsident und dem Finanzreferenten gemeinsam zu unterfertigen. Im Verhinderungsfalle hat der jeweilige Stellvertreter zu unterfertigen.
  4. Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von in Abs. 3 genannten Funktionären erteilt werden.
  5. Bei Gefahr im Verzug ist der Präsident berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich eines anderen Organs fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Entscheidungen zu treffen; diese bedürfen der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Organ.
  6. Der Schriftführer hat den Präsident bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt insbesondere die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
  7. Der Finanzreferent ist für die ordnungsgemäße Vermögensgebarung des Vereines verantwortlich. Er ist dem Präsident und/oder seinen Stellvertretern sowie den Rechnungsprüfern (bzw. dem Abschlussprüfer) gegenüber verpflichtet, jederzeit Auskunft zu geben und Einsicht in die Unterlagen zu gewähren.
  8. Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle der oben genannten Funktionäre deren Stellvertreter.

§14 Rechnungsprüfer, Abschlussprüfer

  1. Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von fünf Jahren gewählt; Wiederwahl ist zulässig. Sie dürfen dem Vorstand nicht angehören.
  2. Den Rechnungsprüfern obliegt die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben die Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu unterrichten.

 

§15 Schiedsgericht

  1. Das Schiedsgericht entscheidet in allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten.
  2. Es setzt sich aus fünf in den Vorstand wählbaren volljährigen Vereinsmitgliedern zusammen und wird derart gebildet, dass jede Streitpartei innerhalb von zwei Wochen nach Übereinkunft über die Befassung des Schiedsgerichtes dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen binnen weiterer zwei Wochen ein weiteres Mitglied zum Vorsitzenden; bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
  3. Das Schiedsgericht entscheidet bei Anwesenheit aller Mitglieder mit Stimmenmehrheit. Es hat seine Entscheidung nach bestem Wissen und Gewissen zu fällen. Eine Stimmenthaltung ist nicht zulässig.
  4. Sofern das Verfahren vor dem Schiedsgericht nicht früher beendet ist, steht für Rechtsstreitigkeiten nach Ablauf von sechs Monaten nach Übereinkunft über die Befassung eines Schiedsgerichtes der ordentliche Rechtsweg offen (§ 8 Abs. 1 VerG).
  5. Die Entscheidung des Schiedsgerichts ist vereinsintern endgültig.

 

§16 Auflösung des Vereines

  1. Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit einer Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
  2. Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff. BAO zu verwenden.
  3. Der letzte Vereinsvorstand hat der zuständigen Vereinsbehörde das Datum der  freiwilligen Auflösung und, falls Vermögen vorhanden ist, das Erfordernis der Abwicklung sowie den Namen, das Geburtsdatum, den Geburtsort und die für Zustellungen maßgebliche Anschrift sowie den Beginn der Vertretungsbefugnis eines allenfalls bestellten Abwicklers binnen vier Wochen nach Beschlussfassung über die Auflösung mitzuteilen (§ 28 Abs 2 VerG ). Bis zur Betriebsaufnahme des Zentralen Vereinsregisters ist die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach der Auflösung in einer für amtliche Verlautbarungen bestimmten Zeitung zu veröffentlichen (§ 28 Abs 3 VerG).